In vielen Familien entsteht ein Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen eines neurodivergenten Kindes und den oft leisen, aber tiefen Bedürfnissen der Geschwister. Dieser Abend beleuchtet typische innerfamiliäre Muster: Eifersucht, Rückzug, Überangepasstheit, Rivalität, Sehnsucht nach Exklusivzeit oder auch starke Verbundenheit.
Wir gehen der Frage nach, wie Geschwisterkinder gestärkt werden können, ohne ihnen zusätzliche Verantwortung aufzubürden oder Perfektionsdruck zu erzeugen. Dabei werden alltagspraktische Impulse vorgestellt, die helfen, Gerechtigkeit anders zu denken, Ressourcen klug zu verteilen und Familienmomente zu schaffen, die allen Kindern guttun.
Der Abend würdigt, wie herausfordernd dieses Gleichgewicht ist, und vermittelt konkrete Wege, mit denen die Beziehung der Geschwister entlastet und Bindung gefördert werden kann – realistisch, feinfühlig und ohne moralischen Druck.

