Wenn Kinder nicht mitmachen, kann der Übergang das Problem sein
16.06.2026
„Jetzt komm endlich zum Essen!“, „Wir müssen wirklich los!“ „Zieh dich jetzt endlich an!“ - Viele Eltern kennen solche Sätze und die Herausforderungen in solchen Momenten. Oft sind es genau diese Situationen, die zu einem Konflikt führen. Denn es entsteht schnell der Eindruck, das Kind wolle hier einfach nicht mitmachen. Dabei liegt die eigentliche Herausforderung nicht am mangelnden Willen: Nicht die neue Aufgabe ist das Problem, sondern der Übergang dorthin. Solche kleinen Wechsel des Alltags werden als Mikrotransitionen bezeichnet. Sie begleiten Kinder unzählige Male am Tag: vom Spielen zum Essen, vom Toben zum Schuheanziehen, vom Garten ins Haus oder vom Vorlesen ins Einschlafen. Für Erwachsene wirken diese Übergänge oft nebensächlich und selbstverständlich. Für Kinder sind sie allerdings komplexe Herausforderung.
„Du machst mich wütend!“ - Warum Kinder nicht für die Gefühle von Erwachsenen verantwortlich sind
03.06.2026
„Weil du das gemacht hast, bin ich jetzt so wütend!“ oder "Du machst mich ganz traurig, wenn du nicht lieb bist!" - Sätze wie diese oder ähnliche fallen manchmal im Familienalltag, beispielsweise aus Überforderung, wenn ein Kind trotz mehrfacher Aufforderung nicht mitmacht oder man sich eine Situation oder Reaktion des Kindes ganz anders vorgestellt hat. Viele Eltern haben sie schon gesagt oder zumindest gedacht. Und auf den ersten Blick erscheint das sogar logisch: Schließlich erleben wir tatsächlich, dass das Verhalten eines Kindes Gefühle in uns auslöst. Wir werden ärgerlich, enttäuscht, frustriert oder traurig. Wenn wir genauer hinschauen, zeigt sich jedoch ein wichtiger Unterschied, der für die emotionale Entwicklung des Kindes von Bedeutung ist.
Vielleicht ist es keine Überbehütung, sondern genau das, was dieses Kind braucht
21.05.2026
Der Begriff der Überbehütung ist in der letzten Zeit allgegenwärtig: Eltern hören ihn im Alltag, in pädagogischen Kontexten, auf Social Media wird davor gewarnt. Hinter diesem Thema steht oft die berechtigte Sorge, Kinder könnten zu wenig Selbstständigkeit entwickeln und zu selten die Erfahrung machen, Dinge aus eigener Kraft zu bewältigen. Selbstwirksamkeit zu fördern ist zweifellos ein wichtiges Ziel in der Begleitung von Kindern und gerade heute in einer Zeit, in der Kinder oft wenig Raum haben für eigenständige Erfahrungen ihres eigenen Körpers oder der Umwelt, bedeutsam. Gleichzeitig greift die schnelle Zuschreibung von Überbehütung oft zu kurz, wenn sie die Unterschiedlichkeit kindlicher Entwicklung nicht ausreichend berücksichtigt.

Geborgen Wachsen Kalender

23Juni
Online: Motorische Entwicklung und ihre oft nicht sichtbaren Herausforderungen (Claudia Heinrichs)
Von 19:00 bis 20:30
25Juni
Erfurt: Lesung Emotional Load
Von 19:00 bis 23:00
07Juli
Online: Eingewöhnung vorbereiten und sicher begleiten
Von 19:00 bis 20:30

Podcast

Susanne Mierau am 24.05.2026
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Susanne Mierau am 23.12.2025
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Erziehung

Wenn Kinder nicht mitmachen, kann der Übergang das Problem sein
16.06.2026
„Jetzt komm endlich zum Essen!“, „Wir müssen wirklich los!“ „Zieh dich jetzt endlich an!“ - Viele Eltern kennen solche Sätze und die Herausforderungen in solchen Momenten. Oft sind es genau diese Situationen, die zu einem Konflikt führen. Denn es entsteht schnell der Eindruck, das Kind wolle hier einfach nicht mitmachen. Dabei liegt die eigentliche Herausforderung nicht am mangelnden Willen: Nicht die neue Aufgabe ist das Problem, sondern der Übergang dorthin. Solche kleinen Wechsel des Alltags werden als Mikrotransitionen bezeichnet. Sie begleiten Kinder unzählige Male am Tag: vom Spielen zum Essen, vom Toben zum Schuheanziehen, vom Garten ins Haus oder vom Vorlesen ins Einschlafen. Für Erwachsene wirken diese Übergänge oft nebensächlich und selbstverständlich. Für Kinder sind sie allerdings komplexe Herausforderung.
Freispiel ist Bildungszeit
02.05.2026
Auf den ersten Blick wirkt Freispiel für viele Erwachsene etwas unspektakulär: Kinder spielen ja "nur", denken wir vielleicht. Vielleicht finden wir das freie Spiel des Kindes manchmal sogar langweilig, wenn es etwas immer wiederholt, wenn es Dinge sortiert, wenn es mit anderen Kindern etwas nachspielt. "Nur Spiel" denken wir viel zu oft. Doch das freie Spiel ist tatsächlich einer der wichtigsten Lernräume für Kinder - in der Kita ebenso wie zuhause.
"Achtung!", "Pass auf!" und "Lass das!"
02.04.2026
Wahrscheinlich sagen alle Eltern oder auch pädagogischen Fachkräfte manchmal Sätze wie „Achtung! Nicht so weit nach oben! Pass auf, das ist zu hoch!“ oder verkürzt einfach "Achtung!", "Pass auf", "Lass das!", wenn das Kind sich in eine scheinbar waghalsige Situation begibt. Die Sorge um die Sicherheit und das Wohlergehen von Kindern ist tief in uns verankert und nur allzu verständlich. Sie gehört zu unserem Bindungssystem, das darauf ausgerichtet ist, Kinder zu schützen und Gefahren möglichst früh zu erkennen. Gleichzeitig lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und genauer hinzuschauen, was in solchen Situationen eigentlich passiert: im Kind und in dir.

Gefühle

„Du machst mich wütend!“ - Warum Kinder nicht für die Gefühle von Erwachsenen verantwortlich sind
03.06.2026
„Weil du das gemacht hast, bin ich jetzt so wütend!“ oder "Du machst mich ganz traurig, wenn du nicht lieb bist!" - Sätze wie diese oder ähnliche fallen manchmal im Familienalltag, beispielsweise aus Überforderung, wenn ein Kind trotz mehrfacher Aufforderung nicht mitmacht oder man sich eine Situation oder Reaktion des Kindes ganz anders vorgestellt hat. Viele Eltern haben sie schon gesagt oder zumindest gedacht. Und auf den ersten Blick erscheint das sogar logisch: Schließlich erleben wir tatsächlich, dass das Verhalten eines Kindes Gefühle in uns auslöst. Wir werden ärgerlich, enttäuscht, frustriert oder traurig. Wenn wir genauer hinschauen, zeigt sich jedoch ein wichtiger Unterschied, der für die emotionale Entwicklung des Kindes von Bedeutung ist.
Vielleicht ist es keine Überbehütung, sondern genau das, was dieses Kind braucht
21.05.2026
Der Begriff der Überbehütung ist in der letzten Zeit allgegenwärtig: Eltern hören ihn im Alltag, in pädagogischen Kontexten, auf Social Media wird davor gewarnt. Hinter diesem Thema steht oft die berechtigte Sorge, Kinder könnten zu wenig Selbstständigkeit entwickeln und zu selten die Erfahrung machen, Dinge aus eigener Kraft zu bewältigen. Selbstwirksamkeit zu fördern ist zweifellos ein wichtiges Ziel in der Begleitung von Kindern und gerade heute in einer Zeit, in der Kinder oft wenig Raum haben für eigenständige Erfahrungen ihres eigenen Körpers oder der Umwelt, bedeutsam. Gleichzeitig greift die schnelle Zuschreibung von Überbehütung oft zu kurz, wenn sie die Unterschiedlichkeit kindlicher Entwicklung nicht ausreichend berücksichtigt.
Der stufenweise Weg der Gefühlsregulation
16.01.2026
Viele Eltern fragen sich: Wenn ich mein Kind immer ko-reguliere, wie soll es dann jemals lernen, sich selbst zu regulieren? Hinter dieser Frage steckt oft die Sorge, dem Kind etwas abzunehmen, was es eigentlich selbst lernen müsste. Manchmal ist diese Sorge auch ein Stück weit begründet, wenn Eltern nicht wissen, wie sie neben der Ko-Regulation die Selbstregulation bewusst, aber alltagsnah, ausbauen können. und dem Kind keinen Ausbau der eigenen Erfahrungen ermöglichen neben der persönlichen Zuwendung.

Kita

Freispiel ist Bildungszeit
02.05.2026
Auf den ersten Blick wirkt Freispiel für viele Erwachsene etwas unspektakulär: Kinder spielen ja "nur", denken wir vielleicht. Vielleicht finden wir das freie Spiel des Kindes manchmal sogar langweilig, wenn es etwas immer wiederholt, wenn es Dinge sortiert, wenn es mit anderen Kindern etwas nachspielt. "Nur Spiel" denken wir viel zu oft. Doch das freie Spiel ist tatsächlich einer der wichtigsten Lernräume für Kinder - in der Kita ebenso wie zuhause.
Kita- und Schulstart: Übergänge für Kinder gestalten
08.07.2022
Der Eintritt in den Kindergarten oder in die Schule sind große Meilensteine für Kinder. Auf einmal verändert sich ein großer Anteil ihres bisherigen Alltags, es müssen neue Tagesabläufe und Regeln verinnerlicht werden. Auch neue Bezugspersonen erweitern die Erfahrungswelt des Kindes. Diese Übergangssituationen und Neuanfänge sind nicht selten auch Herausforderungen für Kinder. Es muss losgelassen werden, Veränderungen müssen eingegangen werden. Nicht selten ist das auch mit der Angst vor dem Neuen verbunden: der Kindergartenstart, der Abschied morgens, der Übergang zur Schule, das Einschlafen. Ein Ritual für den Übergang und die Aufnahme in eine neue Gruppe können das Kind darin unterstützen, dem Neubeginn positiv entgegenzusehen und das Kind als Teil einer (neuen) Gemeinschaft feiern.
Eingewöhnung – die Angst davor, dass Mama/Papa geht
24.05.2022
Die Eingewöhnung in die außerfamiliäre Betreuung ist für viele Familien eine herausfordernde Zeit: das Kind lernt neue Personen kennen, eine neue Umgebung mit neuen Reizen, neue Abläufe und Strukturen. An all das muss sich das Kind gewöhnen und gleichsam müssen die neuen Personen das Kind kennenlernen (sowohl Kinder, als auch Erwachsene). Gerade in Bezug auf die neue Bezugsperson muss ein gegenseitiger Abstimmungsprozess stattfinden: sich gegenseitig kennenlernen, aufeinander einstimmen. Die Trennung von den eingewöhnenden Bezugspersonen ist hierbei ein großer Meilenstein. Oft wird dabei gesagt und/oder gedacht, dass das Kind Angst hätte, sich von der gewohnten Bezugsperson zu trennen. Das lenkt den Fokus auf die Beziehung zwischen Kind und Elternteil. Schnell wird erklärt, dass die „Bindung zu eng“ sei, wenn sich das Kind nicht lösen kann. Dabei schränkt dieser Blick sowohl das Ergründen der Ursachen, als auch der möglichen Hilfen für Veränderung ein.

Bindung(stheorie)

Freundschaften sind wichtig für Kinder
05.06.2023
Freund*innen sind uns wichtig. Eine Studie an Erwachsenen im Jahr 2022 ergab, dass für 84 Prozent der befragten Personen gute Freunde und enge Beziehungen zu anderen Menschen der wichtigste Aspekt in ihrem Leben sind. Freundschaften beeinflussen u.a. unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und die Lebenserwartung. Obwohl wir als erwachsene Menschen um die Bedeutung von Freundschaften wissen, messen wir ihnen bei Kindern oft einen geringeren Wert bei. Wir betrachten zwar generell den Einfluss der Gleichaltrigen auf unsere Kinder, aber die Bedeutung individueller Freundschaften in der Kindheit ist oft weniger im Fokus.
3 Ideen, um emotional aufzutanken im Alltag
24.07.2022
Gerade dann, wenn unser Alltag angefüllt ist mit vielen Dingen und vielleicht etwas weniger Zeit und Energie für die Kinder vorhanden ist, ist es gut, ganz bewusste Pausen für und mit Kindern einzubauen. Nicht erst, wenn sie durch ihr Verhalten oder Bitten darauf hinweisen, dass sie jetzt unbedingt Nähe und Zuwendung brauchen, sondern bereits früher, um zu signalisieren: „Ich bin da. Ich sehe Dich und Dein Bedürfnis nach Zuwendung. Du kannst Dir sicher sein, dass ich mich auch in stressigen Zeiten um Dich kümmere.“ Jede Familie findet – je nach Temperament und Bedürfnissen – ihren eigenen Weg für passende Rituale. Hier gibt es einige Anregungen für mögliche „Auftank-Momente“:
Kranke Kinder begleiten
17.05.2022
Wenn unsere Kinder krank sind, ist das nicht selten eine herausfordernde Situation für die Familie, denn auf der einen Seite ist da das kranke Kind mit dem Unwohlsein und auf der anderen Seite ein sich sorgendes Elternteil. Aber auch neben dem eigentlichen Kranksein spielt sich gerade jetzt viel ab zwischen den Personen – auf Beziehungsebene.

Autonomiephase

"Achtung!", "Pass auf!" und "Lass das!"
02.04.2026
Wahrscheinlich sagen alle Eltern oder auch pädagogischen Fachkräfte manchmal Sätze wie „Achtung! Nicht so weit nach oben! Pass auf, das ist zu hoch!“ oder verkürzt einfach "Achtung!", "Pass auf", "Lass das!", wenn das Kind sich in eine scheinbar waghalsige Situation begibt. Die Sorge um die Sicherheit und das Wohlergehen von Kindern ist tief in uns verankert und nur allzu verständlich. Sie gehört zu unserem Bindungssystem, das darauf ausgerichtet ist, Kinder zu schützen und Gefahren möglichst früh zu erkennen. Gleichzeitig lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und genauer hinzuschauen, was in solchen Situationen eigentlich passiert: im Kind und in dir.
Freundliche Kontrolle ist trotzdem Kontrolle
02.10.2025
Wenn wir an ein "kontrollierendes Erziehungsverhalten" denken, denken wohl die meisten Menschen erst einmal an Druck, Strenge, das Unterdrücken von Bedürfnissen. Kontrolle hat in dieser Vorstellung etwas Lautes, Hartes - und Offensichtliches. Doch Kontrolle kann auch ganz anders aussehen: Sie kann liebevoll verpackt sein in weichen Worten, mit einem Lächeln garniert und dennoch dem Kind keinen anderen Weg ermöglichen als jenen, den man sich selbst vorgestellt hat.

Geschwister

„Aber dein Geschwisterkind…“ – Warum wir Geschwister nicht ständig bewerten sollten
06.02.2023
Manchmal liegt es so nahe, das Vergleichen. Schließlich wachsen sie doch in derselben Familie auf, vielleicht im selben Haushalt mit denselben erwachsenen Bezugspersonen. Warum nur macht das eine Kind die Dinge nicht wie das andere? Und das andere macht immer Sachen, die das erste Kind nicht tut?
Das Wochenbett mit Geschwisterkindern
25.01.2023
Das erste Wochenbett ist eine besondere Zeit des Kennenlernens und wird oft von den Wöchnerinnen – besonders noch in der Schwangerschaft – unterschätzt, um dann zu merken, wie gut eine Zeit der Ruhe und des Ankommens im neuen Familienleben tut. Was aber, wenn nun schon ein Kind da ist, das auch umsorgt werden will, das die Bedürfnisse noch nicht hinten anstellen kann? Wie kann ein Wochenbett mit Geschwisterkindern gestaltet sein?
Alleine-Zeit: Quality-Time für Geschwisterkinder
30.08.2022
„Ich will etwas mit Dir alleine machen!“ – Wer mehrere Kinder hat, kennt diesen Satz wahrscheinlich. Alleine-Zeit: Zeit mit einem Elternteil ohne andere Geschwister. Die Aufmerksamkeit nicht teilen, mal (wieder) im Mittelpunkt stehen, nicht von einem jüngeren Geschwisterkind belästigt werden, die Sachen beschützen müssen, aufpassen.

Babyschlaf

Wie lange darf mein Kind im Elternbett schlafen?
16.03.2024
Die Frage danach, wie lange denn nun ein Kind im Elternbett schlafen dürfe, bewegt Eltern von der Baby- bis in die Grundschulzeit: Muss es jetzt nicht langsam ausziehen? Wie lange ist ausreichend lang, wie lang ist zu lang? Und was, wenn das Kleinkind- oder Grundschulkind noch immer nachts ins Bett der Eltern kommt? Wie viele andere Fragen des Familienlebens gibt es auch auf diese Frage keine so richtig abschließende und pauschale Antwort, die zu allen passt. Aber es gibt eine Antwort, die ziemlich gut auf verschiedenste Modelle zutrifft: Solange es für alle Beteiligten angenehm ist und das Kind nicht erwachsene Nähebedürfnisse erfüllen muss.
Der Gender-Sleep-Gap – Jede Mutter kann schlafen lernen
22.02.2024
Babys, Kinder und Teenager schlafen anders als Erwachsene. Glücklicherweise hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr das Wissen durchgesetzt, dass dieser andere Schlaf von jungen Menschen kein Fehler ist, sondern aus Sicht der Entwicklung durchaus sinnvoll. Gleichzeitig stellt sich aber noch immer die Frage: Wenn mein Kind richtig schläft, so wie es schläft, wie soll ich dann ausreichend Schlaf finden? Gerade dann, wenn das Baby oder Kleinkind nachts noch Nahrung benötigt oder Schwierigkeiten hat, nach dem (normalen) Aufwachen zwischen den Schlafphasen schnell wieder in den Schlaf zu finden? Bedeutet das nicht zwangsweise, dass Eltern anders schlafen müssen? Tatsächlich benötigen viele Kinder ihre Bezugspersonen nachts zur Regulation und Begleitung. Allerdings sprechen und denken wir in Bezug auf das nächtliche Begleiten eben nicht von Eltern, sondern von Müttern.
Die ersten Nächte mit Baby und Geschwisterkind
17.05.2022
In der Schwangerschaft bereiten sich Eltern oft schon auf viele Themen vor – und bei jedem weiteren Kind wissen sie mehr, was wichtig und was weniger wichtig ist. Dennoch sind die ersten Tage mit einem neuen Kind immer wieder neu und anders und gerade dann, wenn schon größere Geschwister da sind, müssen sich nicht nur Eltern und Kind finden, sondern auch das große Geschwisterkind einen neuen Platz einnehmen. Gerade die Routinen des Alltags ändern sich, wenn auf einmal wieder ein Baby im Haus ist. Diese Routinen und Rituale betreffen sowohl Morgenroutinen, Pflege, das Einnehmen von Mahlzeiten, als auch eben das Einschlafen und die nächtliche Ruhezeit. Gerade wenn das größere Geschwisterkind noch im Kleinkindalter ist, ist dies Nachtruhe oft ein schwieriges Thema und es kommt nicht selten zu Streit oder Problemen im neuen Alltag.

Kleinkindschlaf

Wie lange darf mein Kind im Elternbett schlafen?
16.03.2024
Die Frage danach, wie lange denn nun ein Kind im Elternbett schlafen dürfe, bewegt Eltern von der Baby- bis in die Grundschulzeit: Muss es jetzt nicht langsam ausziehen? Wie lange ist ausreichend lang, wie lang ist zu lang? Und was, wenn das Kleinkind- oder Grundschulkind noch immer nachts ins Bett der Eltern kommt? Wie viele andere Fragen des Familienlebens gibt es auch auf diese Frage keine so richtig abschließende und pauschale Antwort, die zu allen passt. Aber es gibt eine Antwort, die ziemlich gut auf verschiedenste Modelle zutrifft: Solange es für alle Beteiligten angenehm ist und das Kind nicht erwachsene Nähebedürfnisse erfüllen muss.
Die ersten Nächte mit Baby und Geschwisterkind
17.05.2022
In der Schwangerschaft bereiten sich Eltern oft schon auf viele Themen vor – und bei jedem weiteren Kind wissen sie mehr, was wichtig und was weniger wichtig ist. Dennoch sind die ersten Tage mit einem neuen Kind immer wieder neu und anders und gerade dann, wenn schon größere Geschwister da sind, müssen sich nicht nur Eltern und Kind finden, sondern auch das große Geschwisterkind einen neuen Platz einnehmen. Gerade die Routinen des Alltags ändern sich, wenn auf einmal wieder ein Baby im Haus ist. Diese Routinen und Rituale betreffen sowohl Morgenroutinen, Pflege, das Einnehmen von Mahlzeiten, als auch eben das Einschlafen und die nächtliche Ruhezeit. Gerade wenn das größere Geschwisterkind noch im Kleinkindalter ist, ist dies Nachtruhe oft ein schwieriges Thema und es kommt nicht selten zu Streit oder Problemen im neuen Alltag.

Ernährung

Die Atmosphäre am Familientisch
10.10.2022
Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme. Gerade bei unseren Kindern sehen wir, wie wichtig die gesamte Atmosphäre am Esstisch und rund um die Nahrungsmittel ist, damit dieses Alltagsritual entspannt und bedürfnisorientiert ablaufen kann. Dies bezieht sich nicht nur auf die Familienmahlzeiten größerer Kinder, sondern hat seine Bedeutung von Anfang an, wenn schon kleine Babys mit am Tisch sitzen oder liegen und später mit dem Probieren der Beikost beginnen. Eine entspannte Atmosphäre ohne Druck, Zwang, die Selbständigkeit und Teilhabe ermöglicht, ist ein wesentlicher Baustein der Ernährung.
Essen mit Kleinkindern – 4 typische Probleme und ihre Lösungen
23.08.2022
Mit einem Kleinkind können Mahlzeiten manchmal zu einer Herausforderung werden. Gemütlich möchte man sich zusammen an den Esstisch setzen und das gekochte Essen verzehren, aber dann will das Kind nicht essen/schimpft/wirft das Essen hinunter/spielt mit der Mahlzeit. Schnell können die gemeinsamen Mahlzeiten dann zu einem Dauerproblem werden. Doch was können wir gegen die schwierigsten Tischprobleme unternehmen?
Hilfe, mein Kind will nicht essen!
17.05.2022
Wohl nahezu alle Eltern kennen diese Phasen mit Kindern, wenn das Kind auf einmal nicht essen möchte: Das Essen steht auf dem Tisch, aber das Kind möchte einfach nichts davon haben. Manchmal erstreckt sich dieses Verhalten auf einen oder wenige Tage, manchmal über Wochen und manche Kinder sind von sich aus wählerischer und eingeschränkter in der Auswahl als andere Kinder*.

Eltern sein

„Du machst mich wütend!“ - Warum Kinder nicht für die Gefühle von Erwachsenen verantwortlich sind
03.06.2026
„Weil du das gemacht hast, bin ich jetzt so wütend!“ oder "Du machst mich ganz traurig, wenn du nicht lieb bist!" - Sätze wie diese oder ähnliche fallen manchmal im Familienalltag, beispielsweise aus Überforderung, wenn ein Kind trotz mehrfacher Aufforderung nicht mitmacht oder man sich eine Situation oder Reaktion des Kindes ganz anders vorgestellt hat. Viele Eltern haben sie schon gesagt oder zumindest gedacht. Und auf den ersten Blick erscheint das sogar logisch: Schließlich erleben wir tatsächlich, dass das Verhalten eines Kindes Gefühle in uns auslöst. Wir werden ärgerlich, enttäuscht, frustriert oder traurig. Wenn wir genauer hinschauen, zeigt sich jedoch ein wichtiger Unterschied, der für die emotionale Entwicklung des Kindes von Bedeutung ist.
Vielleicht ist es keine Überbehütung, sondern genau das, was dieses Kind braucht
21.05.2026
Der Begriff der Überbehütung ist in der letzten Zeit allgegenwärtig: Eltern hören ihn im Alltag, in pädagogischen Kontexten, auf Social Media wird davor gewarnt. Hinter diesem Thema steht oft die berechtigte Sorge, Kinder könnten zu wenig Selbstständigkeit entwickeln und zu selten die Erfahrung machen, Dinge aus eigener Kraft zu bewältigen. Selbstwirksamkeit zu fördern ist zweifellos ein wichtiges Ziel in der Begleitung von Kindern und gerade heute in einer Zeit, in der Kinder oft wenig Raum haben für eigenständige Erfahrungen ihres eigenen Körpers oder der Umwelt, bedeutsam. Gleichzeitig greift die schnelle Zuschreibung von Überbehütung oft zu kurz, wenn sie die Unterschiedlichkeit kindlicher Entwicklung nicht ausreichend berücksichtigt.
"Achtung!", "Pass auf!" und "Lass das!"
02.04.2026
Wahrscheinlich sagen alle Eltern oder auch pädagogischen Fachkräfte manchmal Sätze wie „Achtung! Nicht so weit nach oben! Pass auf, das ist zu hoch!“ oder verkürzt einfach "Achtung!", "Pass auf", "Lass das!", wenn das Kind sich in eine scheinbar waghalsige Situation begibt. Die Sorge um die Sicherheit und das Wohlergehen von Kindern ist tief in uns verankert und nur allzu verständlich. Sie gehört zu unserem Bindungssystem, das darauf ausgerichtet ist, Kinder zu schützen und Gefahren möglichst früh zu erkennen. Gleichzeitig lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und genauer hinzuschauen, was in solchen Situationen eigentlich passiert: im Kind und in dir.

Geburt

Das Wochenbett mit Geschwisterkindern
25.01.2023
Das erste Wochenbett ist eine besondere Zeit des Kennenlernens und wird oft von den Wöchnerinnen – besonders noch in der Schwangerschaft – unterschätzt, um dann zu merken, wie gut eine Zeit der Ruhe und des Ankommens im neuen Familienleben tut. Was aber, wenn nun schon ein Kind da ist, das auch umsorgt werden will, das die Bedürfnisse noch nicht hinten anstellen kann? Wie kann ein Wochenbett mit Geschwisterkindern gestaltet sein?
Dein geschützter Raum für die Geburt
19.11.2022
Auch wenn wir es manchmal anders lesen: Es gibt nicht den einen perfekten Raum für die Geburt. Dafür sind wir alle zu unterschiedlich, unsere Lebensbedingungen unterscheiden sich, unsere Bedürfnisse unterscheiden sich. Was mir persönlich wichtig ist, damit ich mich sicher und wohl fühle, kann etwas ganz anderes sein als das, womit du dich wohl und sicher fühlst. Und noch mehr: Es kann sich auch von Geburt zu Geburt bei einer Person verändern.
Ich spüre nicht die Liebe
19.09.2022
Und da liegt es dann, dieses kleine Wesen in unserem Arm. Nach einer längeren oder kürzeren, nach einer einfachen oder schweren Geburt. Wir blicken es an, berühren es, staunen über den kleinen Menschen, der dort im Arm liegt – und fühlen… Ja, was eigentlich? Ja, es gibt die Liebe auf den ersten Blick. Die Liebe, die sich an die Geburt anschließt und sofort erscheint und einen wie eine Welle überrollt voller Emotionen. Neben dieser gewaltigen Flutwelle gibt es aber auch kleine Wellen oder auch erst einmal Ebbe. Es ist unterschiedlich, wie wir uns nach der Geburt fühlen und es ist unterschiedlich, was wir nach der Geburt fühlen.

Videos

Posted on 22.09.2025
TEDx : Warum Bindung der Kern unseres Lebens ist
Susanne Mierau
Posted on 14.08.2024
Das Geheimnis einer glücklichen Kindheit
Susanne Mierau
Posted on 23.04.2024
Endlich ausgeschlafen: Tipps für deine Schlafhygiene
Susanne Mierau
Posted on 17.04.2024
So gesehen Talk: Füreinander sorgen
Susanne Mierau
Posted on 15.02.2024
Schlaf sollte für die ganze Familie gut sein
Susanne Mierau